Düsseldorfer Tabelle 2014


Düsseldorfer Tabelle 2014 zur Unterhalt Berechnung 2014





9.10.2014

Die Düsseldorfer Tabelle 2014 ist eine Entwicklung des Oberlandesgerichts Düsseldorf, in dem die Leitlinien für den Kindesunterhalt 2014 festgelegt werden. Die Tabelle wird regelmäßig in Abstimmung mit dem Deutschen Familiengerichtstag und an weiteren Oberlandesgerichten weiterentwickelt und angepasst.

Mit der Düsseldorfer Tabelle 2014 soll die Rechtsprechung in Sachen Kindesunterhalt 2014, Elternunterhalt 2014 und Ehegattenunterhalt 2014 sowie allgemeine alle Unterhaltszahlungen deutschlandweit standardisiert und vereinheitlicht werden. Dadurch, so die Hoffnung, soll der Unterhaltsrechtsprechung gerechter gestaltet werden. Ergänzt wird diese Unterhaltsleitlinie des Oberlandesgerichts Düsseldorf durch weitere Unterhaltsrichtlinien einzelner Oberlandesgerichte.

In den ergänzenden Leitlinien finden sich auch weiterführende Erläuterungen zum Kindesunterhalt 2014, Ehegattenunterhalt 2014, Verwandtenunterhalt sowie zur Berechnung von Mangelfällen.

Kindesunterhalt 2014 und Ehegattenunterhalt 2014

Seit 1962 existiert die Düsseldorfer Tabelle 2014 zur Regelung des Kindesunterhalt 2014 und Elternunterhalt 2014. Die Tabelle geht auf die Klage einer Mutter zurück, die gegen die Ablehnung nach Aufstockung des Kindesunterhalt 2014 vor dem Landgericht Düsseldorf geklagt hatte. Der Fall wurde vor dem Oberlandesgericht Düsseldorf verhandelt. Der Vorsitzende nahm das Verfahren zum Anlass, die bis dahin uneinheitliche und teilweise differierende Rechtsprechung zur Unterhaltszahlung 2014 zu systematisieren.

Um den Unterhalt 2014 berechnen zu können wurden Erlasse aus Ministerien, statistische Daten und Erkenntnisse aus der Ernährungspsychologie herangezogen, um die erste einheitliche Unterhaltsleitlinie, die bald den Namen Düsseldorfer Tabelle 2014 erhalten sollte, zu erstellen. Nach Veröffentlichung der Düsseldorfer Tabelle in einschlägigen Publikationen verbreitet sich diese Leitlinie zum Unterhalt berechnen 2014 bald bundesweit.

Unterhalt 2014

Die Tabelle des Oberlandesgerichts Düsseldorf unterteilte sich zunächst in neun Stände und Lebensstellungsgruppen, mit denen man den Unterhalt 2014 berechnen konnte. Die niedrigste Lebensstellungsgruppe umfasste in der damaligen Ausführung die „einfachsten Verhältnisse“. Das Betraf Arbeitnehmer mit einem Einkommen von damals bis zu 450 DM pro Monat. Die höchste Gruppe umfasste 1962 Einkommen von 4.000 DM und mehr.

Mit der Tabelle von 1973 gab das Oberlandesgericht Düsseldorf die Unterteilung in Stände zur Berechnung von Unterhaltszahlungen auf. Seit ihrer Entstehung wird die Düsseldorfer Unterhaltsleitlinie zur Berechnung der Unterhaltszahlungen 2014 alle zwei Jahre weiterentwickelt und angepasst. Bis 2007 wurde in den neuen Bundesländern der Düsseldorfer noch die sogenannte Berliner Tabelle vorgeschaltet. Die Berliner Tabelle erfasste auch Einkommen, die noch unterhalb der untersten Einkommensgruppe der Düsseldorfer Unterhaltsleitlinien lagen und zur Berechnung des zu leistenden Elternunterhalt 2014 herangezogen wurde.

Elternunterhalt 2014

Die Leitlinien zum Unterhalt Kind 2014 , Elternunterhalt 2014 und Ehegattenunterhalt 2014 fanden im Jahr 2008 Eingang in das Bürgerliche Gesetzbuch (BGB). Seit dem regelt § 1612a BGB den Mindestunterhalt auf der Grundlage des sächlichen Existenzminimums, wie es im Einkommensteuergesetz (EStG) bereits festgelegt wurde.

Bevor der Mindestunterhalt Eingang in das Bürgerliche Gesetzbuch fand, wurden die Unterhaltszahlungen 2014 auf Basis des alle zwei Jahre erscheinenden Existenzminimusberichts der Bundesregierung berechnet. In Zeiten des Internets finden sich heute viele sogenannte Unterhaltsrechner 2014 zur Berechnung nicht nur für den Unterhalt Kind 2014, sondern auch des Elternunterhalt 2014 und Ehegattenunterhalt 2014.

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Düsseldorfer Tabelle 2014: Anwendungsbereiche und Gliederung

Die Düsseldorfer Tabelle 2014 lässt sich auf verschiedene Unterhaltsbereiche und –pflichten anwenden. Deshalb hat sich diese Leitlinie, mit der sich der Unterhalt Kind 2014 einfach berechnen lässt, so schnell verbreitet und ist heute zum Standard geworden. Im Bereich Barunterhaltsverpflichtungen der Düsseldorfer Tabelle ist geregelt, welcher Elternteil zum Barunterhalt des minderjährigen Kindes verpflichtet ist. Das ist in der Regel der Elternteil, bei dem sich ein Kind nicht ständig aufhält.

Laut der aktuellen Tabelle beträgt der Selbstbehalt für den Barunterhaltpflichtigen Elternteil 1.000 Euro bei Erwerbstätigkeit und 800 Euro bei Erwerbslosigkeit (Elternunterhalt 2014). Alles was über den Selbstbehalt hinausgeht, fließt in den Unterhalt Kind 2014 ein. Gegenüber volljährigen Kindern, die als nicht privilegiert gelten, sind beide Elternteile entsprechend ihrer eigenen Leistungsfähigkeit zum Unterhalt verpflichtet. Der Selbstbehalt beim Elternunterhalt 2014 beträgt derzeit 1.200 Euro, unabhängig ob die Elternteile erwerbstätig sind oder nicht. Unterhaltsrechner 2014 im Internet helfen beim Unterhalt berechnen weiter.

Kinderfreibetrag in der Düsseldorfer Tabelle 2014

In der Düsseldorfer Tabelle 2014 gibt es nach dem derzeitigen Stand drei Altersgruppen und eine Bedarfsgruppe, die für Volljährige geschaffen wurde. Der Mindestbedarf eines minderjährigen Kindes bestimmt sich nach dem doppelten Kinderfreibetrag 2014 (§ 32 Abs. 6 EStG). Seit 2010 beträgt der doppelte Kinderfreibetrag 364 Euro im Monat. Dieser Mindestbedarf wird nun nach Altersgruppen unterschieden. Um den Unterhalt Kind 2014 berechnen zu können, wird das Kindesalter heran gezogen.

In der Altersgruppe 1 (0 bis 5 Jahre) erhalten Kinder 87 Prozent, in der Altersgruppe 2 (6 bis 11 Jahre) 100 Prozent und in der Altersgruppe 3 (12 bis 17 Jahre) 117 Prozent des Mindestbedarf als Unterhaltszahlung 2014. In der Altersgruppe 4 (Bedarfsgruppe der Volljährigen) beträgt der Unterhalt 134 Prozent des Mindestbedarfs.

Unterhaltsrechner 2014

Die derzeitigen Unterhaltsleitlinien kennen insgesamt zehn Einkommensstufen. In jeder Einkommensstufe finden sich Prozentsätze, die mit den Beträgen der jeweiligen Altersstufen multipliziert werden, um den Unterhalt Kind 2014 zu berechnen. Um eine möglichst exakte Eingruppierung vornehmen zu können, muss das sogenannte unterhaltsrelevante Nettoeinkommen des unterhaltspflichtigen Elternteil oder Ehegatten, das sich über einen Unterhaltsrechner 2014 schnell ermitteln lässt, bekannt sein. Mit der Düsseldorfer Tabelle von 2010 geht die aktuelle Unterhaltsrichtlinie nun nur noch von zwei statt wie bisher von drei unterhaltsberechtigten Kindern aus.

Das heißt, bis 2010 wurden immer drei unterhaltspflichtige Kinder angesetzt. Erst seit dem Januar 2010 wurde die Tabelle an die gesellschaftliche Veränderung angepasst und der Tatsache Rechnung getragen, dass die meisten Familien nur noch ein bis zwei Kinder haben und quantitativ weniger Kindesunterhalt 2014 in Deutschland geleistet wird. Gibt es mehr als zwei Unterhaltsberechtigte, wird bei der Berechnung des Kindesunterhalt 2014 die nächstniedrigere Einkommensstufe angesetzt. Sind weniger als zwei Unterhaltsberechtigte vorhanden, wird entsprechend die nächsthöhere Einkommensstufe angewandt, um den Unterhalt berechnen zu können.

Auch hier bieten Unterhaltsrechner 2014 einen schnellen Überblick über die anfallenden Unterhaltszahlungen. Die Düsseldorfer Tabelle 2014 geht nur bis zu einem Nettoeinkommen von 5.100 Euro. Unterhaltsleistungen von Unterhaltspflichtigen mit einem höheren Einkommen, werden nach dem Einzelfall entschieden (z.B. im Rahmen des Ehegattenunterhalt 2014).

Unterhaltspflichtigen und Unterhaltsberechtigten in der Düsseldorfer Tabelle 2014

Um eine ausgewogene Verteilung zwischen den Unterhaltspflichtigen und Unterhaltsberechtigten zu gewährleisten, gibt es den sogenannten Bedarfskontrollbetrag. Dieser findet Anwendung bei allen Unterhaltspflichtigen ab der Altersgruppe 2. Der Bedarfskontrollbetrag ist nicht identisch mit dem Eigenbedarf (Selbstbehalt) des Unterhaltspflichtigen.

Beim Bedarfskontrollbetrag wird darauf geachtet, dass er bei Berücksichtigung des Ehegattenunterhalt 2014 nicht unterschritten wird. Sollte das der Fall sein, wird solange der Tabellenbetrag der nächstniedrigeren Altersgruppe angesetzt, bis deren Bedarfskontrollbetrag nicht mehr unterschritten wird.

Zusammenfassung Düsseldorfer Tabelle 2014

Unterhaltspflichtig   gegenüber… Selbstbehalt   2012 Selbstbehalt   2014
Kindern bis 21 Jahre (im Haushalt eines Elternteils und allg. Schulbildung),  Unterhaltspflichtiger erwerbstätig 950 Euro 1000 Euro
Kindern bis 21 Jahre (im Haushalt eines Elternteils und allg. Schulbildung), Unterhaltspflichtiger nicht erwerbstätig 770 Euro 800 Euro
anderen volljährigen Kindern 1150 Euro 1200 Euro
Ehegatten oder Mutter/Vater eines nichtehelichen Kindes 1050 Euro 1100 Euro
eigenen Eltern 1500 Euro 1600 Euro

Anrechnung von Kindesgeld 2014 in der Düsseldorfer Tabelle 2014

Das Kindergeld 2014 wird auf den Barunterhalt vollangerechnet, wenn es an den Elternteil voll ausgezahlt wird, bei dem sich das Kind ständig aufhält. Aus der Differenz des Barunterhalts und des Kindergeldes ergibt sich dann der tatsächlich zu zahlenden Unterhaltsbetrag. Das Kindergeld 2014 wird bei volljährigen voll und bei minderjährigen Kindern zur Hälfte auf den Unterhaltsanspruch angerechnet.

Dadurch verringert sich der zu zahlende Unterhalt in der Altersgruppe 4 im Vergleich zur Altersgruppe 3. Aus der Tabelle kann abgelesen werden, welcher Betrag nach Abzug und Anrechnung des Kindergelds 2014 tatsächlich als Unterhalt zu leisten ist. Die Unterhaltsrechner 2014 berücksichtigen diese und andere Regelung beim online Unterhalt berechnen.

Mehrbedarf und Sonderbedarf beim Unterhalt 2014

Aus den Unterhaltsleitlinien ergeht nur der normale und voraussehbare Bedarf des Elternunterhalts 2014 bzw. des Unterhalts des Kindes 2014. Darüber hinausgehender Bedürfnisse, wie etwa Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung oder Studiengebühren, sind in der Düsseldorfer Tabelle 2014 nicht enthalten. Solche Beiträge bzw. Leistungen werden als Mehrbedarf angesehen.

Der Mehrbedarf entspricht also dem über den Tabellenbetrag hinausgehenden Bedarf. Als Sonderbedarf werden einmalige, unerwartete, notwendige oder hohe Ausgaben definiert. Sie müssen von den Unterhaltspflichtigen ebenfalls gezahlt werden. Mehrbedarf und Sonderbedarf werden in der Regel von den Unterhaltsrechnern 2014 im Internet nicht berücksichtigt. Für das Jahr 2014 wurde keine neue Unterhaltsleitlinie des Oberlandesgerichts Düsseldorf herausgegeben. Das heißt, die Düsseldorfer Tabelle gilt auch in 2014 fort.